Märklin: das Gleisplanbuch

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B0102

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Vorwort
as Gleis „mit dem Click“ wurde im Jahr 1996 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals hätte noch niemand mit Gewissheit Vorhersagen können, dass sich das neuartige Gleissystem zum Standardgleis für Märklin-Bahner entwickeln würde. Seine Robustheit und die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten, die sich seit der Sortimentserweiterung um die schlanken Weichen 1999 ergeben haben, sicherten dem C Gleissystem einen festen Platz auf den Märklin-Anlagen.
Die in diesem Buch vorgestellten Pläne und Zeichnungen zu Großanlagen (über 3 m) sind mit dem WinTrack Gleisplanungsprogramm erstellt worden. Dabei gingen die Planer pragmatisch vor. Das Gleisinventar für die dargstellten Bahnhöfe, Rangiergleise und Bahnbetriebswerke setzten sie mit wenigen Ausnahmen aus reinen C Gleiselementen zusammen. Bei den Streckengleisen sehen ihre Entwürfe mitunter die bewährte Kombination aus dem flexiblen Kunststoffgleis 2205 und dem C-Gleis vor. Denn zur Gestaltung lang gezogener, elegant geschwungener Bogenverläufe gibt es nun einmal keine Alternative zum Flexgleis. Es stellt daher die ideale Ergänzung zum C-Gleissortiment dar, zumal sich beide Systeme mit dem Übergangsgleis 24922 problemlos zusammenfügen lassen.
In Bahnhöfen können dagegen die schlanken Weichen des C-Gleissystems ihre vorbildgetreue Wirkung voll ausspielen. Sie erlauben die platzsparende Unterbringung weit verzweigter Gleisfelder und lassen die Züge, insbesondere lange Triebzuggarnituren, beim Passieren der Weichenstraßen elegant ausschauen. Es macht Vergnügen, ihnen zuzusehen. Mit der hoffentlich bald das Sortiment ergänzenden schlanken Doppelkreuzungsweiche dürften damit der vorbildgetreuen Gestaltung von Gleisfeldern kaum noch Grenzen gesetzt sein. Damit der jeweilige Anlagenvorschlag in der Fantasie schon erste Formen annehmen kann, hat der Kunstmaler Peter Bomhard zu jedem Gleisplan kolorierte Zeichnungen angefertigt. Zu einigen Entwürfen fertigte er sogar schon detaillierte Bilder mit ausgestalteten Szenen. Wer sich eingehender mit den Plänen und Zeichnungen in diesem Buch auseinandersetzt, um eventuell die eine oder andere Vorlage für eine eigene Anlage zu verwenden, sollte wissen, dass hier kein einheitlicher Maßstab zur Verwendung gekommen ist. Beginnt durch die begrenzten Abbildungsmöglichkeiten in diesem Buch und die Größe der projektierten Anlagen, mussten der Verkleinerungsmaßstab jeweils dem layout angepasst werden.