Taschenbuch Deutsche Diesellokomotiven

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B0115

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VORWORT
Genau 75 Jahre sind vergangen, seit Rudolf Diesel Im Jahre 1897 bei der MAN in Augsburg seinen ersten Dieselmotor in Betrieb nahm. Noch war jener Motor mit einer Leistung von 20 PS für den Antrieb von Fahrzeugen zu schwach und zu schwer. Mit dem Eifer des Erfinders gelang es Diesel jedoch, die Konstruktion in wenigen Jahren soweit zu verbessern, daß der Verwendung des Dieselmotors in Fahrzeugen nichts mehr im Wege stand. Bis zu einem serienmäßigen Einbau in Eisenbahnfahrzeugen war es aber noch ein weiter Weg. Mit der Gründung der „Gesellschaft für Thermo lokomotiven, Diesel-Klose-Sulzer GmbH" im Jahre 1906 und dem Bau einer 1200-PS-Diesellokomotive für die Königlich Preußische Eisenbahn-Verwaltung schien sich eine neue Entwicklung anzubahnen. Der Erste Weltkrieg und seine Folgen setzten dann aber den weiteren Bemühungen zunächst ein Ende. Erst nach der Mitte der zwanziger Jahre wurde dann, wenn auch noch in bescheidenem Umfang, der Bau von Triebwagen und schließlich uch von Kleinlokomotiven für die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft aufgenommen. Die Motorenprobleme waren zu jener Zeit weitgehend gelöst, alle Anstrengungen galten nun den Systemen zur Übertragung größerer Leistungen. In der Mitte der dreißiger Jahre entstanden dann Kleinlokomotiven mit Leistungen bis 65 PS und Verschiebelokomotiven mit Dieselmotoren bis 550 PS. Der Bau stärkerer Fahrzeuge blieb aber weiterhin iuf Einzelstücke beschränkt.
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