Taschenbuch Deutsche Dampflokomotiven

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B0114

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VORWORT ZUR ERSTEN AUFLAGE
Das Schicksal der Dampflokomotiven in Deutschland ist besiegelt. Tausende von Maschinen sind in den letzten Jahren aus dem Verkehr gezogen worden und den Schneidbrennern zum Opfer gefallen. Von den 28 700 normalspurigen Dampflokomotiven, die 1925 zum Bestand der Deutschen Reichsbahn zählten, blieb nicht mehr viel übrig. Trotz zahlreicher Neubauten seit 1925 schrumpfte die Zahl der Dampflokomotiven bei der Deutschen Bundesbahn bis zum Ende des Jahres 1973 auf 831 Stück zusammen. Bald werden auch diese lotzten Zeugen einer Epoche verschwunden sein, die James Watt im Jahre 1769 mit der Erfindung der Dampfmaschine eingeleitet hatte. Profilierte Ingenieure griffen die Erkenntnisse dieses Mannes auf und schufen in nahezu zwei Jahrhunderten ein Verkehrsmittel, welches für die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Kontinente von größter Bedeutung war. Nach den Dampfwagen von Cugnot, Murdock und Trevithik baute der letztere im Jahre 1804 die erste Lokomotive. Diesem Gefährt und manch anderem Produkt verschiedener Erfinder, war nicht der erwünschte Erfolg beschieden. Auch die erste deutsche Dampflokomotive, 1815 von der Königlichen Eisengießerei zu Berlin gefertigt.
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